Stipendien
Die Stiftung vergibt Promotionsstipendien in den Bereichen "Neuere deutsche Literaturwissenschaft" und "Zeitgeschichte". Die Dissertationsthemen im Bereich der Zeitgeschichte sollten zeitnah sein, d.h. bei den Themen aus der Zeitgeschichte werden solche Projekte bevorzugt, die neben dem zeithistorischen Kontext einen Bezug zu sozialen und wirtschaftlichen Problemen der Gegenwart haben. (Zu den Anträgen auf Promotionsstipendien beachten Sie bitte die Hinweise zur Antragstellung.)
Bewerber sollten das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und ihr Studium durch eine Förderung nach Bafög oder überwiegend durch eigene Tätigkeit finanziert haben. Ein Anschlussstipendium an ein Promotionsstipendium einer anderen Institution wird in der Regel nicht gewährt.
Das Stipendium in Höhe von z.Zt. 1.000 Euro monatlich wird zunächst für die Dauer von zwölf Monaten gewährt. Eine Verlängerung um weitere zwölf Monate wird in Aussicht gestellt. Eine darüber hinausgehende Förderung ist - wenn nicht der monatliche Höchstbetrag von 1.000 Euro von vorneherein auf eine längere Zeit verteilt wurde - nur in begründeten Ausnahmefällen möglich. Zuschüsse zu Reisekosten, Materialien und Druckkosten sind nicht vorgesehen.
Seit 2003 fördert die Stiftung zudem die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf durch die Bereitstellung von Mitteln zur Einrichtung einer Stiftungsdozentur für Wirtschaftsgeschichte. Inhaberin der Dozentur ist Frau Prof. Dr. Susanne Hilger, die auch die Leitung der Abteilung für Wirtschaftsgeschichte an der Universität Düsseldorf innehat.
Die Stiftung ist für Hinweise auf förderungswürdige Projekte und Personen dankbar, geht aber davon aus, dass die hierfür zur Verfügung stehenden begrenzten Mittel durch vom Stiftungsbeirat akzeptierte Fälle weitgehend absorbiert werden.
Kontakt
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